| Hallo!
Nun möchte ich Euch endlich auch
mal von meiner kleinen Maus erzählen.
Es fing alles vor genau einem Jahr
an. Mein erster Hund, den ich über alles liebte, war nun ein Jahr
nicht mehr bei uns und langsam begann ich, mich mit dem Gedanken an einen
"neuen " Vierbeiner ins Herz zu schließen, anzufreunden. Diesmal
sollte es aber kein Hund vom Züchter sein, sondern ich beschloss einer
armen Seele ein neues zu Hause zu geben.
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Da ich schon desöfteren
die Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" gesehen habe, schaute ich mal auf
die Homepage und durchforstete das virtuelle Tierheim. Allerdings musste
ich doch ziemlich an meine verstorbene Hündin denken. Doch dann blieben
meine Augen bei einem kleinen Mäuschen hängen und mein Herz schlug
wie wild.
Habe ich mich tatsächlich neu
verliebt!?
Ich konnte es kaum glauben!
Ich schaute mir das Bild von "Lieschen"
immer und immer wieder an und wenn ich es mir nicht ansehen konnte, so
hatte ich es in meinem Kopf.
Es war unglaublich! Ich musste dieses
wundervolle Wesen unbedingt kennenlernen! |
Meine Eltern waren zum Glück auch
ganz hin und weg von ihr!
Ich rief bei Monika Duif an, doch leider
musste mir ihr Mann mitteilen, dass seine Frau noch in Spanien wäre
und erst am nächsten Tag wiederkommen würde. War das schrecklich,
noch einen Tag warten!
Am nächsten Tag dann
die Nachricht, dass Monika unterwegs eine Panne hätte und sich ihre
Ankunft noch verzögern würde. Etwas später rief ich nochmal
an, leider wieder kein Erfolg, ich hatte schon Angst zu nerven.
Beim Vierten mal hat es dann endlich
geklappt.
Wir vereinbarten einen Termin und ich
konnte den Tag kaum abwarten das kleine Lieschen endlich zu sehen.
Dann war es soweit. Von Monika und
den zahlreichen Vierbeinern wurden wir herzlich empfangen. |
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Und endlich konnte ich meine Maus sehen.
Mein Gott war sie süß (und ist es natürlich heute noch
;-)) Und so klein war sie, das hatte ich gar nicht erwartet. Es war so
wundervoll endlich wieder einen Hund in den Armen zu halten, ich hatte
das Gefühl so vermisst.
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Und ich wusste auch gleich,
dass sie zu mir gehört und ich zu ihr. Monika erzählte uns, dass
sie halb verhungert und halb vertrocknet von einem Mann auf der Straße
gefunden wurde. Er hat sie zu sich genommen und sie wieder aufgepäppelt,
sogar fast nicht dran geglaubt, dass sie es überhaupt schafft.
Doch zum Glück hat sie es geschafft.
Wir wollten Lieschen an dem Tag am
liebsten mitnehmen, doch leider hat sie sich durch den Klimawechsel eine
starke Bronchitis eingefangen und musste mit Antibiotika versorgt werden.
Meine Eltern hielten es für besser,
sie erst noch ein paar Tage bei Monika zu lassen. |
Als wir wieder bei uns in Gelsenkirchen
waren, habe ich die kleine jedoch so vermisst, dass ich es keinen Tag mehr
ohne sie ausgehalten hätte.
Also fuhren wir doch schon eher als
geplant wieder zu Monika und holten sie ab.
Der Abschied fiel sehr schwer und es
flossen auch ein paar Tränen, aber wir versicherten Monika, dass wir
uns gut um Lieschen kümmern würden.
Leider wurde und wurde
die Bronchitis nicht besser. Zu allem Ungück war es auch noch mitten
im Dezember und bitterkalt, so dass sie kaum raus konnte. Das hatte der
Arzt "verboten"! Die Krankheit zog sich über Wochen und der Arzt war
sich
nicht mal 100%ig sicher, dass ihr schwacher
Körper das überleben würde.
Aber so schnell lässt sich Lieschen
nicht unterkriegen und sie hat es schließlich doch noch geschafft
und wurde wieder ganz gesund! |
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Aber das waren schon ein paar harte erste
Wochen für uns alle!!!
Sie hatte in ihrem kurzen Leben schon
zwei mal darum kämpfen müssen, jetzt kann sie wohl nichts mehr
umhauen!
Mittlerweile ist Lieschen genau ein
Jahr bei uns, feierte im Oktober ihren ersten Geburtstag und wurde vor
vier Wochen kastriert, was sie wunderbar überstanden hat. Obwohl wir
sehr große Angst vor der OP hatten, kamen wir fast nicht drum rum.
Denn Lieschen hat im Juni diesen Jahres einen "kleinen Bruder" dazubekommen!
Ja, wir haben uns dazu entschlossen noch einem Hund ein neues zuhause zu
schenken.
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Ein großer Rüde,
heißt Ludwig und kommt diesmal aus einem Tierheim aus Griechenland.
Auch wieder über "Tiere suchen
ein zuhause"
Und es war das beste was wir machen
konnten! Er ist mittlerweile ungefähr 9 Monate alt und die beiden
verstehen sich wunderbar. Und ich habe wirklich gemerkt, dass kein Mensch
einen Hundefreund ersetzen kann!
Wenn man den beiden beim Spielen zuschaut
geht einem das Herz auf, es ist zu schön! |
Ich bin mit den Mäusen einfach überglücklich
und ich kann mir ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen!
Und ich kann wirklich jedem,
der sich dazu entschlossen hat einen Hund aufzunehmen, dazu raten einer
armen Seele aus einem der zahlreichen Tierheimen in den südlichen
Ländern ein neues zu Hause zu schenken.
Die Tiere werden es einem ein Leben
lang mit ihrer Liebe danken! Und sie suchen alle DRINGEND ein zu Hause,
denn die Verhältnisse sind durch die knappen Gelder wirklich ziemlich
schlecht... |
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Außerdem möchte ich der lieben
Monika noch einmal DANKE sagen! Danke dafür,
dass sie Lieschen mit nach Deutschland
gebracht hat und vor allem danke
dafür, dass sie mir und meiner
Familie so großes Vertrauen und damit
Lieschen, geschenkt hat. Ohne sie hätten
wir so ein wundervolles Wesen gar
nicht kennenlernen dürfen und
dafür sind wir unendlich dankbar!
Viele liebe Grüße
Sabrina mit Familie
Lieschen und Ludwig
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